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Hey!!!

Ich berichte hier (auf drängen meiner Freundinnen) über mein baldiges, persönliches Abenteuer Irland. In genau 5 Tagen sitze ich auch schon im Flugzeug auf dem Weg zur grünen Insel unter dem Dach der Regenbögen.

Für alle, die es noch nicht wissen oder aber mich noch nicht kennen: Ich werde als Au-Pair zu einer sehr netten Familie nach Irland gehen.

Ehrlich gesagt bin ich zugleich fröhlich, traurig, gespannt, hibbelig und vor allem aufgeregt. Ich stecke so zu sagen in einem total Gefühlschaos und hoffe, dass sich dieses bald legt.

Vielleicht fragt sich der eine oder andere: Warum das Ganze? Das kann ich euch ganz leicht beantworten. Nach langem sitzen vor verstaubten Schulbüchern, möchte ich raus. Die Spinnenweben abklopfen und mich in das Leben stürzen. (Nicht, dass die Schulzeit schlecht war, aber jeder ist erstmal froh, wenn er dies hinter sich hat. Auch wenn sich mancher nach einiger Zeit doch ein wenig wehmütig erinnert. ABER dafür bin ich noch zu jung) Also auf ins Leben und selbstständig werden. Außerdem (und jetzt kommt die typische Antwort, die aber auch für mich gilt) möchte ich meine Englischkenntnisse verbessern.

So, das war mein erster Eintrag, aber heut ist nicht alle Tage. Ich schreib wieder keine Frage =)!!!

1 Kommentar 16.8.09 19:51, kommentieren

Die ersten Grüße aus Irland

Erstmal ein Hallo an alle Daheimgebliebenen

Dies ist mein dritter Tag auf irischem Boden. Bevor ich euch aber von meinen ersten Eindrücken kundtue, möchte ich von meinen letzten Vorbereitungen und der schieren Unmöglichkeit, kein Übergepäck zu haben, berichten.

Donnerstag, den 20. August, versuchten meine Mutter und ich vergenbends meinen Koffer mit weniger als 23 Kilo zu füllen. Dumm nur, dass ich schon alles aussortiert hatte, was dann doch nicht allzu wichtig war. Nun versucht ihr mal auszusortieren, wo nichts auzusortieren ist. Der Koffer war nun also voll mit wichtigen Kleidungsstücken und 3 Kilo zu schwer. Ich muss dazu leider sagen, dass das noch nicht alles war, denn neben dem Koffer stand eine vollgepackte Reisetaschen, die, wie ihr euch sicher denken könnt, auch nur wichtige Kleidungsstücke enhielt und 7 Kilo wog. Nach edlichem hin und her zwischen der Waage und meinem Zimmer. Gaben meine Mutter und ich schließlich genervt und endkräftet auf und endschlossen das Übergepäck zu bezahlen.(Vielen Dank hier an meine Mutter für ihre Großzügigkeit)

 Nach einer nicht sehr erholsamen Nacht kam dann der große Abschied von meiner Familie. Mein Vater kam als erstes vorbei, um mir alles Gute zu wünschen. Danach folgten meine Großeltern, die uns ihr Auto für die Fahrt nach Hamburg zur Verfügung stellten. Sie blieben bis all das Gepäck im Auto verstaut war und wunken als meine Mutter den Motor startete und wir losfuhren. Meine Mutter fuhr und mein Bruder lotste sie sicher zum Hamburger Flughafen. Am Anfang schmerzte mich der Abschied sehr unnd ich konnte mich nur schwer beruhigen. Doch dann siegte die Aufregung und es wurde doch noch eine entspannte Autofahrt.

 Am Flughafen angekommen, checkte ich erstmal ein und da wir noch jede Menge Zeit hatten bis zu meinem Flug, setzten wir und auf die Panoramaterasse und schauten den Flugzeugen beim Starten und Landen zu. Ich genoss die Zeit mit meiner Mutter und meinem Bruder. Doch dann kam auch hier der große Abschied. Dieser Abschied war sehr schwer für mich und mir kommen jetzt noch die Tränen, wenn ich daran denke. Danach ging es ab durch die Sicherheitskontolle und dann ins Flugzeug. Bis auf manches Gewackel, war der Flug ganz passable. Dennoch werde ich das Fliegen nie lieben lernen. Da bin ich mir ganz sicher.

 Am Dubliner Flughafen wurde ich freundlich empfangen und dann ging es ab zu meinem neuen, 9 monatigem Zuhause. Ich muss sagen es ist wunderschön hier. Die Gegend sowie das Haus. Nach einem Rundgang durch das Haus, folgte ein Rungang durch das kleine Städchen in dem ich jetzt wohne. Hier sieht alles so anders aus als zu Hause und mir gefällt es sehr. Die Familie, bei der ich wohne, ist sehr nett, doch leider verstehen ich nur die Hälfte ihrer Gespräche. Abends haben wir alle zusammen Spiele gespielt. Dies wird wohl jeden Abend so gehandhabt und es ist eine schöne Traditon.

Am nächsten Tag ging es zum Supermarkt, in dem ich doch einige Produkte aus Deutschland erkannte. Am Nachmittag folgte ein Strandbesuch. Hört, hört ich kann jeden Tag zum Strand. Der Tag endete wieder mit Gesellschaftsspielen.

Jetzt komme ich zum heutigen Tag. Da heute Sonntag ist, bin ich mit in die Kirche genagen und ich habe, wen wundert's, wieder nur die Hälfte verstanden. Danach haben wir uns ein wenig die Zeit vertrieben. Jeder auf seine eigene Art und jetzt sitze ich hier und schreibe. Ich werde gleich wieder runtergehen, um dem Zeitpunkt endlich alles zu verstehen, näher zu kommen.

Ich melde mich in den nächsten Tagen wieder zu Wort.

See you!!!

1 Kommentar 23.8.09 19:31, kommentieren