Letztes Feedback

Meta





 

Archiv

Irisches Wetter!!! Alle lieben es!!!

Seit gegrüßt.

Es gibt wieder etwas zu berichten. Seit ihr bereit?

In den letzten Tage ist einiges passiert.

Am Anfang der Woche bin ich in Begleitung von Sue, meiner Gastmutter, zur Sprachschule gegangen. Dort musste ich erstmal einen Einstfungstest schreiben, um zu zeigen, was ich englischtechnisch alles auf dem Kasten habe. Nach der Auswertung meines Tests kam dann heraus, dass ich schon zu den Fortgeschrittenen gehöre. Hört, hört!!! Ich beschloss den Kurs am Dienstag- und Donnerstagabend zu wählen und diesen erst in der nächten Woche zu beginnen.

Am nächsten Tag war meine musste ich das erste Mal die Kinder alleine betreuen, aber das verlief ganz gut. Wir waren zusammen auf dem Spielplatz und dann haben wir zu Mittag gegessen. Also total stressfrei.

Außerdem war ich diese Woche schon zweimal in Dublin. Und ihr? Das erste Mal war ich mit Sue und den Kindern in Dublin, aber das war ein eher ernüchternder Ausflug, da die Kinder schnell die Lust verloren und anfingen zu nörgerln. Das zweite Mal war ich mit Franziska am Wochenende da. Fanziska ist auch als Au-Pair nach Irland gekommen und ich hatte sie ein paar Tage zuvor angerufen und mich auch schon mit ihr getroffen. Wir sind beim unserem ersten Treffen in einen echten irischen Pub gegangen und ich habe mein erstes Guinness probiert. Es hat mich jetzt nicht ganz überzeugt, aber es ist auch nicht zu verschmähen.

Als ich mit Franziska in Dublin war, hat es mir um einiges besser gefallen. Das Wetter war zwar echt schlecht (irisch halt), aber ich konnte mich mal frei unterhalten und hatte keine schreienden Kinder um mich herum. Wir haben an einer Stadtrundfahrt teilgenommen und beschlossen danach, daa dies genung Kultur für diesen Tag war und gingen über zur nächsten Tätigkeit: Shoppen! Leider hatten wir keinen großen erfolg, aber spaßig war es schon.

Sonst ist die Woche über nicht viel passiert. Mal die Kinder betreuen, einkaufen oder saubermachen. Das Übliche eben.

Heute ist allerding der erste Schultag nach den Ferien für die Kinder UND für mich, denn ich werde heute abend meinen Englischkurs beginnen. Ich freue mich schon sehr endlich weitere Kontakte zu schließen. Tja, Leute ihr hört richtig. Ich bin nicht mehr so scheu wie früher.

Ich berichte euch demnächst, ob sich der Englischkurs überhaupt lohnt und was sonst noch alles hier in Irland passiert.

Liebe Grüße und ein großes Danke an alle die diesen Kram hier lesen

Bis Bald

PS. Noch ein kleines Statement zu meinem Titel. Das Wetter hier ist wirklich sehr launenhaft. Fünf Minuten Regen, fünf Minuten Sonne und jede Menge Wind. Also nie vergessen (falls ihr mal nach Irland kommen solltet) IMMER, und ich sage IMMER, eine Regenjacke oder einen Regenschirm mitnehmen, auch wenn der Himmel himmlisch sonnig aussieht. Das bleibt zu 100%iger Wahrscheinlichkeit nicht die ganze Zeit so.

1 Kommentar 1.9.09 15:44, kommentieren

Hello again...

Da ja nun wieder ein paar Tage vergangen sind, dachte ich mir, dass ich mal wieder etwas schreiben könnte, damit ihr auch immer schön auf dem Laufenden bleibt.

 

Der Englischkurs ist eigentlich ganz gut. Es wird viel gesprochen und weniger Grammatik gepaukt. Frei nach dem Motto: Wenn jemand etwas falsch sagt, wird derjenige trotzdem verstanden. Der einzige Nachteil an dem Kurs ist, das es nur 3 weitere Teilnehmerinnen gibt. Eine Spanierin, die gerne für sich bleibt, eine Frau aus der Ukraine, die, wie ich das Gefühl hatte, nicht wirklich geistig anwesend war und eine Deutsche, die zwar ganz nett ist, aber mit der ich mich nie so gut amüsieren könnte, wie mit meinen Mädels in Deutschland.

 

Jedoch scheint es mir so, dass ich in Franziska, von der ich ja letztens berichtet habe, eine Freundin gefunden habe. Mit ihr habe ich mich letzte Woche wieder getroffen. Am Mittwoch waren wir in Swords. Dort gibt es ein Einkaufszentrum. Wir hatten uns zuvor den Busfahrplan aufgeschrieben und sind einfach losgefahren. Ohne zu wissen wo wir überhaupt aussteigen müssen. Rein nach Gefühl sind wir dann einfach irgentwo ausgestiegen und das war dann auch promt die richtige Halltestelle. Kein Scherz! Im Einkaufszentum angekommen haben wir uns ersteinmal umgesehen, dann haben wir ein paar unheimlich wichtige Einkäufe getätigt (d.h. wir waren shoppen) und sind zum Schluss noch einen Kakao trinken gegangen. Am Samstagabend sind wir in den angesagtesten Pub von ganz Malahide gegangen. Der war jedoch unheimlich voll, da dort jeden Samstagabend Sport gezeigt wird. Nach einigen Minuten hatten Fanziska und ich dann auch endlich ein Getränk und einen Sitzplatz. Gut, der war zwar draußen aber uns war nicht kalt, da es dort jede Menge Heizstrahler gibt. Nachdem wir uns schon einige Minuten munter unterhalten hatten, flogen doch tatsächlich Wasserbomben über die Mauer in den Innenhof des Pubs. Es wurde jedoch keiner getroffen, aber es stellte sich nach einiger Zeit ein sich unheimlich cool fühlendes, männliches Wesen an die Stelle, an der die Wasserbomben auftrafen. Ich muss zugeben, dass ich den ganzen restlichen Abend gehofft hatte, dass noch einmal eine Wasserbombe flog.  

Am Sonntag sind Franiska und ich nochmal nach Swords gefahren, aber nicht zum Shoppen, wie ihr alle bestimmt dachtet. Nein, diesmal wollten wir ins Kino. Der Film den wir sahen heißt 500 days of Summer, aber er hat meinen Filmgeschmack in keinstem Sinne getroffen.

 

Nun zu meinen Au-Pair Tätigkeiten. Meine Aufgaben sind es: die Kinder morgens zu wecken, um sie dann nach dem Frühstück in die Schule zu bringen. Jeden Morgen sieht man jede Menge Kinder jeden Alters in Schuluniformen zu Schule gehen. Ich finde das jeden Tag aufs Neue unheimlich knuffig. Wenn ich mit Lachlan, Finn und Zoe an der Schule ankomme, herrscht dort schon ein immenses Gewusel aus lauter gleichaussehender Kinder. Wenn dann um Punkt 9.00Uhr die Schuleglocke leutet, stellen sich alle Kinder geordnet nach ihren Klassen in einer Reihe auf dem Schulhof auf und warten bis ihr Lehrer sie dort abholt. Ich bin übrigens immer wieder baff, wenn ich sehe wie gesittet das alles abläuf. Bis jetzt hat es auch noch nicht geregnet (Toi, toi, toi), wenn ich die Kinder zur Schule gebracht habe. Ich würde aber gerne wissen, wie die mogentliche Porzedur dann abläuft.

Während die Kinder in der Schule sind, widme ich mich dem Haushalt. Das heißt, jede Menge putzen, waschen unnd büglen. Meist habe ich nach meinen Täglichen Haushaltstätigkeiten noch Zeit bis ich die Kinder von der Schule abholen muss. In dieser Zeit schreibe ich diesen Blog, gehe am Strand oder im Park spazieren, ruhe mich enfach nur aus oder lese.

Um 1.40 Uhr hole ich den Kleinen von der Schule ab und um 2.40 Uhr die beiden Großen. Sobald wir nach Hause kommen, werden die Hausaufgaben bearbeitet. Natürlich stehe ich immer mit Rat und Tat zur Seite. Bis jetzt konnte ich auch immer helfen. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass ich bis jetzt nur dem Kleinsten helfen musste.

Nach dem Erledigen der Hausafgaben kommt auch meist Sue, meine Gastmutter, nach Hause und dann beschäftige ich mich entweder mit mir selbst oder ich spiele mit den Kindern. An manchen Abenden muss ich Babysitten und in der Zeit haben wir immer jede Menge Spaß. Jeden Abend bereite ich zusätzlich die Lunchpaktete für die Kinder vor, die sie dann am nächsten Tag mit in die Schule nehmen.

Die Kinder gewöhnen sich immer mehr an mich. Immerhin bin ich das erste Au-Pair und es ist eine starke Umstellung für sie. Ich schließe sie von Tag zu Tag immer mehr in mein Herz. Ihr Vertrauen in mich zeigt sich immer wieder in kleinen Gesten. Gestern, zum Beispiel, als Finn, der Kleinste (5 Jahre), und ich die beiden Großen, Lachlan (11 Jahre) und Zoe (8 Jahre) von der Schule abholen wollten, nahm er auf dem Weg dorthin meine Hand, lächelte mich an und plauderte munter weiter. Ihr könnt gar nicht gauben, wie sehr mich das gefreut hat. Oder ein zweites Beispiel. Als ich gestern runter ins Wohnzimmer gehen wollte, um zusammen mit den Kindern einen Film anzusehen, hing am Treppengeländer eine Briegumschlag auf dem stand: To Berte. (Ja, ok mein Name ist komplett falsch geschrieben, aber er ist auch unheimlich schwierig für englischsprachige Menschen) Naja, jedenfalls war dort ein Zettel drin, auf den Zoe geschrieben hat: Your the best. Und mich überkam auch hier wieder ein wunderbares Glücksgefühl. Ich merke immer mehr, dass sie mich akzepieren, mir vertrauen und mich mögen.

Am Freitagabend begebe ich mich ersteinmal mit Franziska in das Nachleben von Dublin. Man soll ja schließlich sein Gastland im Ganzen kennen lernen.

Ich werde hier diesen Blogeintrag beenden, da ich noch ein wenig Hausarbeit zu tun habe, bevor iich die Kids von der Schule abholen muss.

See you later!!!

1 Kommentar 8.9.09 11:31, kommentieren

Hi and Hello

Erst einmal möchte ich mich bei denen herzlich bedanken, die in mein Gästebuch geschrieben haben. Vielen Dank für die netten Worte und ich hoffe es werden sich noch weitere ein Beispiel daran nehmen und mir eine nette Nachricht hinterlassen.

 

In der letzten Zeit ist viel passiert, also dachte ich mir ich müsste mal wieder einen kurzen Report halten.

Ich fange erst einmal mit dem Thema Sprachschule an. Leider hat sich die Anzahl der Teilnehmer an meinem Kurs nicht erhöht, sie hat sich eher verringert. Zum Schluss waren wir nur noch zu zweit und aufgrund dessen wurde der Kurs gekenzelt. Nun gehe ich in einen Kurs am Montag und Mittwoch, der aber geringe Ansprüche hat. Zu meinem Glück gehen in diesen Kurs jede Menge nette Au-Pairs, unter denen auch Franziska, von der ich ja schon im vorigen Eintrag berichtet habe. Es geht unheimlich lustig und locker zu und manchmal singen wie auch alte irische Lieder. Nach der Sprachschule gehen wir meistens alle noch in den Pub um uns ein wenig zu unterhalten und Spaß zu haben.

Mein Name ist eine Qual für englisch-, französich-, spanisch und was weiß ich sonst noch alles sprachige Menschen. Dazu möchte ich euch kurz eines meiner neuen Erlebnisse näher bringen. Vor zwei Wochen lernte ich ein nettes, französisches Au-Pair kennen und das erste, was man dann ja macht, ist sich vorstellen. Also sagte ich freundlich: "My name is Birthe" und sie schaute mich darauf nur perplex an, so im Sinne von: Ist das überhaupt ein richtiger Name? Ich wiederholte meinen Namen noch ein-, zweimal und nach einigen Sprachübungen konnte sie ihn auch ganz gut aussprechen. Immerhin kann ich sagen, dass der nette, erste Eindruck von beiden Seiten geklappt hat, da wir unheimlich über diese Situation lachen mussten. Diese Szenerie spielt sich übrigens jedes Mal von neuen ab und es ist immer wieder urkomisch, wie sich andere mit dem Aussprechen meines Names die Zunge brechen.

Franziska und ich waren die letzten zwei Wochenenden wieder in Dublin. Wir waren im Zoo und im Pheonix Park und wir haben uns auch einmal kulturell für die Stadt interessiert. Zum Kulturteil zählen: die typischen bunten Türen in Dublin, die National Gallery, das Trinity College, Temple Bar und die Christ Church Cathedral. Keine sorge Dublin hat noch mehr zu bieten, aber das wollten wir uns für einen anderen Tag aufheben.

Ich hab Temple Bar, das Pub und Party Viertel, jetzt auch bei Nacht kennen gelernt. Am vergangenen Freitag war ich mit Franziska und den anderen Mädchen auf den Straßen von Tempel Bar unterwegs. Das war unheimlich spaßig. Wir sind von Pub zu Pub getigert, haben getanzt, uns unterhalten und gelacht und das in 4 unterschiedlichen Sprachen.

Als Bert, mein Gastvater, vor einigen Tagen von seiner Geschäftsreise aus Amerika zurück kam, hatte er jede Menge amerikanische Süßigkeiten im Gepäck, die ich ja dann alle unbedingt probieren musste. An eine kann ich mich noch besonders erinnern. Sie heißt Fireball und schmeckt erst ganz lecker nach Zimt. Aber dann wir diese kleine, rote Kugel immer schärfer und schärfer. Kurz bevor die Schärfe verschwindet und wieder vom Zimtgeschmack ersetzt wird, hat man fast gar kein Gefühl mehr im Mund. Ich saß auf dem Sofa und hechelte nur noch nach Luft. Bert und Lachlan meinten nur voller Schadenfreude, dass ich es ja ausspucken könnten, aber diesen Tribut wollte ich ihnen nicht können und hielt tapfer bis zum Ende durch.

 Ich bin hier jetzt schon dreimal Auto gefahren und ich muss sagen, dass es ok ist. In Kreiseln verliere ich nur immer fast die Orientierung, wenn Sue mir keine Anweisungen gibt aber sonst klappt alles super.  Zum Glück befinden sich auf der Strecke, die ich fahren muss, keine Kreisel. Puh!!!

 Am Sonntag war ich mit meiner Gastfamilie bzw. einem Teil meiner Gastfamilie (Bert ist mal wieder auf Geschäftsreise, diesmal ist es Korea) in einem Kletterpark. Der Kletterpark liegt in einem Teil der Wicklow Mountains und schon die Fahrt dorthin war wunderbar. Die Landschaft ist einfach traumhaft, so typisch irisch.  Wir hatten jede Menge Spaß und ich traute mich, trotz meiner nicht zu verachtenden Höhenangst, auf die meisten der Klettergerätschaften rauf.

Sonst geschieht hier nicht allzu viel. In der Woche ist die Routine eingekehrt und es ist für mich zu einem normalen und schönen Alltag geworden. Aber eine Sache hat sich verändert. Die Birthe macht jetzt Sport. Ich habe mir vorgenommen dreimal die Woche joggen zu gehen und heute hab ich angefangen. Mal schauen, ob ich das durchhalte. Drückt mir die Daumen.

Ich werde mich in den nächsten Tagen wieder melden. Bis dann!

See you!!!

2 Kommentare 23.9.09 17:10, kommentieren